Warum du nicht genügend Anerkennung bekommst

Warum du nicht genügend Anerkennung bekommst

Sind wir alle Donald Trump?

Wenn wir unsere Kundinnen fragen, was sie sich am meisten wünschen, kommt sie immer wieder.

Diese eine Antwort:

Der Wunsch nach Anerkennung.

Warum sehnen wir (wir, weil wir das von uns selber so gut kennen) uns eigentlich so sehr nach Anerkennung?

Sind wir alle Narzissten?

Aber nein!

Wir wollen wahrgenommen, gewertschätzt und respektiert werden.

Und das übrigens gleich von allen…. was sowieso ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Warum haben wir dieses Bedürfnis?

Es hat mit einem inneren Mangel zu tun, den wir kompensieren wollen.

Also versuchen wir immer wieder unser inneres Loch durch äussere Stimulation zu stopfen.

Beispiele?
Kim Kardashian, Neymar, Donald Trump und wir!
Kleiner Unterschied: Wir sind keine Narzissten 🙂

 

Anerkennung im Aussen – das reicht nie und nimmer!

Menschen schenken uns Anerkennung und schon meinen wir, glücklich zu sein.
Doch das reicht nicht für lange Zeit.

Was passiert da eigentlich?

Viele wissen nicht, wer sie sind.
Sie bauen Ihren Selbstwert aus dem, was andere Menschen über sie urteilen.
Darum wollen sie unbedingt gut dastehen und stark sein.
Meistens versuchen sie das über Leistung.
Sie wollen Anerkennung für das, was sie leisten und daraus wächst vermeintlich das Glücksgefühl.

Doch schnell ist das Lob von aussen verflogen, sie sind nicht mehr im Mittelpunkt.
Dann ist es wie im Monopoly: zurück zu Platz 1!

Anerkennung von anderen – das ist wie Achterbahn fahren

Irgendwann ist es mit den eigenen Gefühlen und Stimmungen wie in einer Achterbahn: Erwartungen, Schreck, Glück, Enttäuschung, weil die Fahrt schon fertig ist, wiederholen sich wieder und wieder.
Man ist dann allein mit den eigenen Gefühlen.
Meistens Gefühle der Leere und des Mangels.

Warum ist das so?

Diese Gefühlsachterbahn – oder besser gesagt dieses Verhaltensmuster – macht emotional abhängig von der Aussenwelt.

Es ist wie mit einer Sucht: Solange dir Menschen Anerkennung schenken, ist die Welt scheinbar in Ordnung.
Wenn nicht, kippt deine Welt und es wird schwarz um deinen Selbstwert, dein Ego und deine Selbstliebe.
Ein Teufelskreis ohne Tiefgang.

Kritik statt Anerkennung

Manu: „Ich erinnere mich sehr gut an eine Zeit, in der ich mich so sehr nach Anerkennung gesehnt habe.
Doch ich habe sie nicht bekommen.
Nicht im Aussen. Nicht an der Oberfläche.
Ich habe mich immer mehr verkrampft und versucht, alles dafür zu geben.
Habe immer noch mehr gearbeitet, mehr geleistet, meine Resultate und Inputs auf Hochglanz poliert, um genau das zu liefern, was man von mir hören und sehen wollte.
In der Erwartung, dafür Anerkennung zu bekommen.
Ein hoffnungsloser Fall.

Wie weit willst du dich für Anerkennung verstellen?

Wenn ich ganz ehrlich bin: anstatt zu vertrauen, habe ich begonnen, meinen Kurs zu wechseln.
Ich war mir selbst nicht mehr treu, weil ich nicht mehr nach meinen Werten gehandelt habe.
Es ging so weit, dass ich meinen Selbstwert infrage gestellt habe. Ich fühlte mich weder willkommen noch gebraucht.
Ja, ich glaube ich habe meine Werte damals ein Stück weit sowas wie verloren und mich an die Grundsätze und Werte anderer angepasst.
Obwohl das für mich sehr unstimmig war, da die „anderen“ Werte meinen Werten von Ehrlichkeit und Transparenz widersprochen haben.
Ich habe nicht mehr auf meine Intuition gehört, weil ich sie vor lauter Angst gar nicht mehr wahrgenommen habe.
Zugegeben: Manchmal, da habe ich selbst kaum mehr an den Erfolg „meiner“ Projekte und Ideen geglaubt. Und auch nicht mehr an mich.
Was dazu geführt hat, dass ich mich in meiner eigenen Haut nicht mehr wohl fühlte.
Ich war innerlich leer und verzweifelt.

Ich fühlte mich als Versagerin, noch ehe die Chance gepackt zu haben, meine Projekte – bei denen sowieso alle drein redeten – zum Laufen zu bringen.
Am liebsten hätte ich mich unter dem Sitzungstisch verkrochen oder hinter der Traktandenliste versteckt.

Doch aufgegeben, aufgegeben habe ich trotzdem nicht.
Ich bin durch diese Gefühle des Alleinseins mit meinen Projekten durchgegangen und habe alle Kritik (vor versammeltem Publikum, autsch!!) ausgehalten.
So hart das gewesen ist: Es hat sich im Nachhinein gelohnt.
Denn aus dem Projekt wurde ein Produkt, das Verkäufe generiert hat und sogar mit einem Preis ausgezeichnet worden ist.

Und selbst wenn ich gescheitert wäre: Ich hätte auch dadurch so viel gelernt.

In der Folge kamen viele Menschen auf mich zu.
U.a. ausgerechnet jene, die mich am Anfang am härtesten kritisiert, meine Idee mit Worten zerfetzt hatten.
Sie waren wie verwandelt. Verhielten sich, als hätten sie niemals an meiner Idee und dem Erfolg gezweifelt.
Meine Sprachlosigkeit darüber verwandelte sich in ein Schmunzeln.

Nach dieser Erfahrung habe ich noch viele weitere Jahre gebraucht, um mich als Mensch so zu erden, dass mich nicht mehr über Anerkennung von aussen definiere. Nicht mehr über meine Leistung.“

Die Geschichte zeigt uns immer wieder Menschen, die mit ihren Ideen die Welt veränderten.
Doch es ist eine Illusion zu glauben, sie seien von Anfang an anerkannt worden.
Im Gegenteil: Häufig mussten sie ihre Ideen verteidigen, mussten sie sich von belächeln bis zu beschimpfen lassen, wurden als Idealisten verspottet und ausgelacht, sie seien nicht realistisch.

Wie (sehn-)süchtig bist du nach Anerkennung? Mit diesen 8 Fragen findest du es heraus:

1. Was bedeutet Anerkennung für mich?
2. Auf einer Skala von 1 bis 10, wie sehr anerkenne ich mich selber?
3. Anerkenne ich mich selbst zu wenig, etwa, weil ich mich über Leistung definiere und mich schuldig fühle, nicht genügend gute Leistung zu erbringen?
4. Wie würde es sich anfühlen, wenn ich mich für mein Sein anerkenne, für das, was ich bin? Weil ich erwartet wurde und gebraucht werde? Weil ich weiss, dass ich einen Unterschied machen kann auf der Welt!?
5. Bleibe ich mir selbst, meinen Werten treu oder ist mein Bedürfnis nach Anerkennung durch andere so stark, dass ich mich verstelle und zur Schauspielerin werde? Wenn ja, wann und wo ist das der Fall?
6. Wie und wovon macht mich mein Streben nach Anerkennung abhängig? Worin beraubt es mich, z.B. der persönlichen Freiheit?
7. Was liegt hinter meinem Wunsch nach Anerkennung? Ist es die Angst, nicht genug zu sein? Innere Leere? Wo bin ich im Mangel?
8. Was brauche ich, um in meine innere Mitte, in meine Kraft zu kommen, um mich von der Anerkennungs-Abhängigkeit im Aussen zu befreien?

Und jetzt, wie weiter?

Klarheit ist der Schlüssel.

Du bist dir soeben klar geworden darüber, wie stark du von deinem Bedürfnis nach Anerkennung abhängig bist, was es mit dir macht, wo und wie du es zu stillen versuchst und was du dafür aufgibst. Das ist die beste Ausgangslage, um deine Anerkennungs-(Sehn-)Sucht nachhaltig zu erfüllen. Und genau das kannst nur du selber:

Denn genau so wenig, wie man im Lotto gewinnen kann ohne Lottoschein.
Genauso wenig, wie man lieben kann, ohne sich selbst zu lieben.
Genau so wenig, wie Kinder zeugen kann, ohne Sex.
Genau so wenig kann man Anerkennung bekommen, ohne sich selbst anzuerkennen.

Wie du deine Anerkennungs-(Sehn-)Sucht in 2 einfachen Schritten erfüllst:

1. Höre dir selber zu
Geh in die Stille.
So viele Menschen definieren ihre Realität und sich selber über das, was im Aussen ist.
In dieser Zeit des Umbruchs überschlagen sich die News, To Dos und andere Ablenkungen.

Aber was tust du für dich?

Um dich zu erden und deiner inneren Stimme zuzuhören?
Wenn du dir Stille gönnst und in dich hinein hörst, dann wirst du deine innere Stimme wahrnehmen.
Du wirst erkennen, was deine Werte sind, wofür du ab heute einstehst. Mache sie unverhandelbar.

Schreibe uns, wenn du erfahren willst, wie wir uns erden und in unsere innere Kraft kommen.

2. Lass dein inneres Feuer brennen

Gib dir das Versprechen, dich ab heute nicht mehr zu verstellen, nur um zu gefallen.
Stehe für dich und deine Werte ein. Stehe zu deiner Wahrheit und sprich sie aus. Egal, was die anderen denken.
Schlussendlich kommt es darauf an, was du von dir selber denkst und was du fühlst. Denn das macht aus, wer du bist. Die gute Nachricht: Deine Gedanken und Gefühle kannst du jederzeit ändern!

Übernimm selber die Verantwortung für dich und deine Gedanken und Gefühle, statt Verantwortung abzugeben und dich abhängig zu machen von dem, was andere denken.
Mach dein Leben nicht extra miserabel und wälze dich nicht in der Unzufriedenheit.

Sobald du dich von der Sucht nach Anerkennung von anderen befreit hast und dir selber Anerkennung schenkst, wirst du Ereignisse, Dinge und Menschen anziehen wie ein Magnet. Ab diesem Tag wirst du die Sonne in deinem Sonnensystem sein. Die anderen werden um dich kreisen, denn du wirst strahlen. Es braucht etwas Mut. Immer wieder. Doch es lohnt sich!

Jo: Das finde ich selber immer wieder schwierig. Es gibt Momente, in denen es geht und manchmal gehts einfach nicht so leicht.
Also mache ich es so: Ich mache eine Pause, schliesse die Augen und atme zwei bis drei Mal tief ein und aus.
Dann frage ich mich: Will ich das wirklich? Mache ich es, weil ich es will oder weil jemand anders es will?

Dann spüre ich tief in mich hinein und frage mich: Passt das zu meinen Werten, zu mir? Ist es im Einklang? Wie gut kann ich damit leben?

Zu diesem Zeitpunkt merke ich meistens, dass es mir egal ist, was die anderen von mir denken. Auch merke ich oft, dass ich mich selber unter Druck gesetzt habe und entziehe mich dem bewusst. Und meisten liebe ich mich dann wieder, weil ich mich innerlich stark und fühle und befreit habe von den Meinungen im Aussen.

Kontrolle aufgeben – free falling

Manu: Zugegeben, auch ich musste loslassen, kontrollieren zu wollen, was andere über mich denken. Ob sie mich und das, was ich tue, anerkennen, gleichgültig reagieren oder verurteilen.
Und das fiel mir alles andere als leicht.

Jedes Mal, wenn ich wieder vor diesem Schritt stehe, macht sich diese pure Angst breit in mir.

Doch auch hier ist Wissen die beste Grundvoraussetzung, den richtigen Entscheid zu fällen.
Den Entscheid, loszulassen, die Kontrolle aufzugeben….free falling!

Free Falling – das raten wir auch unseren Kundinnen. Denn sie und wir wissen: im Unbekannten liegen alle Potenziale.
Im Unbekannten sind die wahren Chancen. Hier warten alle Möglichkeiten.

Und um diese Möglichkeiten zum Leben zu erwecken und durch uns zu manifestieren, brauchen wir dieses Urvertrauen ins Unbekannte.

Unsinn? Ja klar, denn die Sinne werden die letzten sein, die es erfahren. Denn wir manifestieren jenseits der Sinneswahrnehmung.

Und das ist die eine Sache, die der Verstand nicht versteht und uns gegenüber Kritik so verletzbar macht: Wir haben (noch) keine Beweise, dass die Idee funktioniert.
Weil sie neuartig ist und nicht auf Erfahrungen baut. Die Kunst besteht darin, das bekannte Terrain mit all den Kritikern zu verlassen.

Dafür fordert uns das Unbekannte auf, zu vertrauen. Denn landen werden wir immer. Oder anders gesagt: Es kommt immer etwas dabei heraus.

Wer uns kennt, der weiss, dass wir Frauen, die wir dabei unterstützen, nebenberuflich ihr eigenes Online-Business aufzubauen, keine Business Pläne schreiben lassen.
Das heisst nicht, dass unsere Kundinnen planlos unterwegs wären. Ganz im Gegenteil.

Doch wir machen nichts mehr an Kopfzielen fest, sondern an den Wunschgefühlen unserer Kundinnen.

Wie wir uns fühlen wollen ist nach unserer Erfahrung alles entscheidend.
Dafür, was wir tun, wann wir es tun, wie wir etwas tun und warum wir es tun.

Du bist was du denkst und fühlst

Wir stolpern immer wieder über den Satz «Du bist nicht deine Gedanken» oder «Du bist nicht deine Emotionen».
Eckhart Tolle, Byron Katie – und wie wir ihre Arbeit bewundern und anerkennen!
Womit wir wieder beim Thema Anerkennung wären .

Doch am Ende des Tages bleibt nur eins: Unsere Gedanken, unsere Gefühle. Sie machen aus, wie es uns geht, was wir erreichen, mit wem wir unsere Zeit verbringen, was wir magnetisch in unser Leben ziehen.

Der alles entscheidende Fakt ist: Wir können unsere Gedanken bewusst wählen und unsere Gefühle steuern. Jederzeit! Wie, das zeigen wir dir in 10 Schritten hier.

Stell dir mal vor, wie sich die Welt verändern würde, wenn das alle täten.
Das wünschen wir uns so sehr. Nicht zuletzt auch Donald Trump :-).

Be it. Do it. Have it. Now!

Journaling. Oder warum die einen ihre Träume im Handumdrehen manifestieren

Journaling. Oder warum die einen ihre Träume im Handumdrehen manifestieren

…Und andere ein Leben lang vergebens darauf warten, dass ihre Wünsche Realität werden.

Morgenroutine Journaling: meine Definition

 

Es ist frühmorgens, du drehst dich im Bett.

Sie sind wieder da.

Pünktlich wie immer.

Stunden, bevor der Wecker abgeht, wecken sie dich auf.

Sie, die immer gleichen düsteren Gedanken an an all die Dinge, die du heute bei der Arbeit tun musst.

Du fühlst dich miserabel noch ehe der Tag begonnen hat.

Die Nebelsuppe vor der Haustüre ist ein Lichtschimmer gegen das Wetter in dir.

Aber du musst. Mit der glorreichen Aussicht, dass es sich morgen wieder genau gleich scheisse anfühlen wird.

Ja, ich kenne das. Und: Ich kenne die Alternative.  

Wie du dem Unbewusstsein einen Strich durch die Rechnung machst. Und jeden Morgen von den grossartigsten Gedanken geweckt wirst. Jene, die dich fühlen lassen, du wärst im Himmel auf Erden. Während die alten unbewussten Programme in der Wüste Kamel reiten.

Sie alle sollen sie gekannt haben resp. kennen sie (die Alternative, die Wüste weiss ich nicht).

Denn sie haben es getanMorgen für Morgen.

Leonardo da Vinci. Albert Einstein. Richard Branson. Karin Wess.

Seit Frühjahr 2017 ich. Und ich bin geflasht davon. Süchtig danach (obwohl in meinem Lebenshoroskop steht, dass ich mit beiden Beinen auf dem Boden stehe und keineswegs suchtgefährdet sei): Journaling.

Seit ich Journaling zu meiner Morgenroutine gemacht habe, brauche ich keine Snooze-Taste mehr.

Alles begann damit, dass ich so oft wie möglich frühmorgens meditiert habe. Als Advanced-Schülerin von Dr. Joe Dispenza, dem Mann, der die Wissenschaft neu schreibt, weiss ich um das Geheimnis des Software-Updates des Unterbewusstseins (meine Morgenmeditation findest du hier). Doch ich kam durch Meditation allein viel zu wenig ins Tun.

Bis im Winter 2016 eine Seminarteilnehmerin in Sofia zu mir sagte:
«Seit ich Journaling mache, manifestiert sich bei mir beruflich genau das, was ich will – und noch so viel mehr».
Boom! Toll!

Genau darum geht es hier.

Doch ehrlich gesagt, hatte ich damals keinen blassen Schimmer davon, was Journaling wirklich bedeutet. Und ich fand auch im Netz nichts Schlaues darüber.

Was bedeutet Journaling?

Berge zu versetzen.

Deine tiefsten Träume zu manifestieren.

Das Unmögliche möglich zu machen.

Kristallklar zu wissen, was du wirklich-wirklich willst.

Dein Warum besser zu kennen als deinen Geliebten.

Morgens von Hand in dein Journal (Buch/Heft) aus dem Flow heraus zu schreiben. Und dir dabei die wichtigsten Fragen deines Lebens zu stellen UND zu beantworten. Von Innen heraus. Vergiss Google. Alle Antworten, die du dazu brauchst, sind schon in dir! Schau mal genau hin, dort, zugeschüttet vom Alltagsmüll!

Deinen Wunschzustand in Gedanken und Gefühlen beim Schreiben zu erleben, wie wenn er bereits erreicht wäre. (Tipp: Wenn du also beispielsweise beruflich erfüllt sein möchtest, dann brauchst du ganz ganz genau zu wissen, wie du dich dabei fühlen willst.)

Morgenroutine ohne Wenn und Aber.

Nachzufragen, nachzufragen, nachzufragen. Dich ALLES zu fragen.

Alles, bis auf die eine Frage.

Sie ist tabu.

Die Frage nach dem Wie.

Denn dein Wunschzustand wird sich auf eine überraschende Art und Weise manifestieren, die du dir zum jetzigen Zeitpunkt schlichtweg nicht vorstellen kannst (und selbst wenn du es könntest, dann würdest du es für unmöglich halten).

 

„Journaling is a little different. You will dig deep into your soul to find those feelings and emotions you have suppressed for years. Whether you know it or not, those feelings affect you everyday of your life. They affect your decision making process, your relationships and even your job performance“
Lakeysha-Marie Greene

 

Mit Journaling manifestieren – so funktionierts

Weil ich Fan bin von Beispielen, machen wir doch gleich eines von Emma.

Emmas aktuelle Realität:
Seit Jahren in der Finanzbranche tätig, jongliert sie mit Millionen. Sie macht reiche Menschen noch reicher und kann ihrer Arbeit keinen Sinn mehr abgewinnen. Immer mehr Regulationen kommen dazu – das schränkt sie dermassen ein, dass sie sich fremdbestimmt fühlt. In ihrem Innern ist es ganz leer. Sie hat das Gefühl, ihre Karriereleiter an die falsche Wand gestellt zu haben. Das Schlimmste, was passieren könnte? Das nichts Neues mehr kommt in ihrem Leben.

In Emmas Journal steht:
Ich fühle mich so frei, wie ich es mir niemals hätte vorstellen können. Ich berate Menschen und erarbeite für sie nachhaltige Anlegestrategien zum Besten von ihnen, von mir und der Welt. Ich berühre die Herzen Hunderter Menschen, die die Nase voll haben vom ökonomischen Wahnsinn. Menschen, die mit ihrem Vermögen die Zukunft ökologisch und sozial nachhaltig gestalten. Ich bin die beste Version von mir, 100% mich selber. Ich bestimme und gestalte meine Tage – jeden einzelnen. Wie durch Zauberhand haben sich genau die richtigen, die tollsten, die inspirierendsten Beziehungen ergeben: Ich empfinde tiefstes Lebensglück, liebe, was ich tue und die dankbaren, grossartigen Feedbacks meiner Kunden lassen mich noch höher schwingen. (…)

Ich gebe zu: zu erkennen, was man wirklich-wirklich will..

…zu erkennen, was einem vom eigenen beruflichen Glück (und damit vom Lebensglück) abhält

…die Kunst zu kennen, die Angst als GPS zu nutzen

…das ist etwas vom Schwierigsten überhaupt.

Wir haben diese Herausforderung von allen erdenklichen Seiten beleuchtet. Haben x Gespräche und Interviews mit Experten geführt, an Kursen teilgenommen und ich-weiss-nicht-wieviele Bücher gelesen. Bis wir den Dreh raus hatten. Heute begleiten wir Frauen, mit Freude und Spass ihren eigenen Weg der beruflichen Erfüllung zu gehen.

 

Zurück zu Emma: Nachdem ihr Ziel klar ist, stellt sie sich die wichtigsten Fragen ihres Lebens. Denn es sind die Antworten darauf, die sie zu ihrem Ziel führen werden. Sie fragt und fragt und fragt, bis sie ganz genau weiss, was als nächstes zu tun ist:

  • Was muss ich als nächstes tun, um mich genau so zu fühlen?
  • Was werde ich glauben, wenn ich mich genau so fühle?
  • Was hält mich davon ab, welche tief verankerten Glaubenssätze stehen mir im Weg, um dorthin zu kommen?
  • Was werde ich tun, um mich von nichts, am allerwengisten von mir selber, bremsen zu lassen?
  • Was hat in meinem Leben keinen Platz mehr?

Fühle dich frei, dieses Beispiel gleich auf deine Situation zu adaptieren. Probiere es aus! Du wirst staunen, wie du dich dabei fühlst, sobald du deinen inneren Schweinehund in der Hitze der Sahara braten siehst.

Schreibe mir hier eine Nachricht, wenn du wissen willst, wo du Journaling „lernen“ kannst (oh ja, es ist mindblowing, das verspreche ich dir!)

 

WTF ist Journaling nicht? Lass uns gleich damit aufräumen:

Die 6 Mythen rund ums Journaling

1. «Journaling ist Tagebuchschreiben für Erwachsene»

Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun: Tagebuch schreibt man am Abend. Über das, was einem «passiert» ist. Journaling macht man am Morgen. Über das, was man von innen heraus kreiert und im Aussen manifestiert.

2. «Journaling ist die bequeme 5-Minute-Methode»

Das wirklich Gute im Leben ist zeitlos…das Bequeme für Langweiler. Um die wichtigsten Fragen deines Lebens zu beantworten, brauchst du in den wenigsten Fällen 5 Minuten.

3. «Es reicht, die Intention einmal pro Jahr zu setzen»

Darauf bin ich selber einst reingefallen 😊.

4. «Journaling gehört in die Eso-Ecke»

Journaling ist kein Hokuspokus. Und doch kenne ich keinen besseren Schlüssel zur Magie.

5. «Journaling ist nur für Frühaufsteher»

Mit Journaling ist es wie mit dem Zähneputzen: Du tust es, ohne darüber nachzudenken nach dem Aufstehen…und lässt es selten 2 Mal hintereinander aus.

6. «Wenn Journaling so effektiv wäre, würde es jeder machen»

Ist es nicht verrückt, dass die Methoden, um Fülle in unser Leben zu ziehen, schier unglaublich einfach sind? Vermutlich genau deshalb tun wir uns so verdammt schwer damit, sie zur Routine zu machen.