Frauen selbständig – 12 Tipps auf dem Weg, sich beruflich selbständig zu machen

Frauen selbständig – 12 Tipps auf dem Weg, sich beruflich selbständig zu machen

Unser Weg zum eigenen Business – mit Hindernissen!

„Ich erinnere mich noch, wie wenn es gestern gewesen wäre. Um 11 Uhr hatten wir diesen Termin beim Notar.

Zuvor hatte ich die Papiere für die Firmengründung der Get Clients GmbH 4 Mal ausgedruckt und 3 Mal angefangen, sie auszufüllen.

Doch ich habs einfach nicht auf die Reihe bekommen. Dank einem Retter in der Not konnten wir den Termin doch noch wahr nehmen (merci, Dani, chéri)
Das war genau heute vor 3 Jahren“, erinnert sich Jo.

Joëlle Wildi und Manuela Barrera

In diesem Blogbeitrag erzählen Manu und ich dir „fadegrad“, was seither hinter den Kulissen geschah und wie wir es erlebt haben:

Was wir uns von der Selbständigkeit versprochen haben, wie wir immer wieder gescheitert sind und warum wir jedes Mal aufgestanden sind, um die Krone zu richten und weiterzugehen. Wir zeigen dir, was funktioniert hat, was voll daneben ging, wo wir heute stehen und weshalb unser Business für uns das das Grossartigste ist, was wir je getan haben :-).

Als Frau selbständig? Nein danke!

„Eigentlich wollte ich gar nicht selbständig werden. OMG, das hätte ich mir niemals zugetraut! Und päng, auf einmal war es einfach soweit:

Angefangen hatte alles damit, dass ehemalige Chefs und Arbeitskollegen auf mich zukamen. ‚Manu, kannst du mir noch ein Marketingkonzept machen?‘ ‚Hey Manu, hättest du Zeit für unsere neue Website?‘ ‚Oh Manu, ich suche jemanden, der uns die neue Broschüre schreiben kann‘ …usw. usw.

Ich fühlte mich geehrt und es machte mir Spass, diese und weitere Projekte anzugehen.

Neu war für mich, meine Leistung dafür in Rechnung zu stellen. Weil Geld reinkam, musste ich mich bei der AHV anmelden und gründete dafür kurzerhand und ohne viel nachzudenken meine erste eigene Firma. Bald verdiente ich an einem Tag mehr als an 3 Tagen im Angestelltenverhältnis. Trotzdem habe ich mich richtig gefürchtet vor dem Schritt ganz raus aus der Teilzeitstelle in die Selbständigkeit“, so Manuela Barrera.

„Ich wollte mich auch nicht selbständig machen. Ich wollte mich bloss befreien“, so Joëlle Wildi (wie immer bringt sie es mit wenigen Worten kurz und bündig auf den Punkt).

#Tipp 1: Lass dich vom Begriff Selbständigkeit nicht abschrecken. Er beisst nicht!

Das eigene gemeinsame Business: Der Start

Oh wir hatten ein super Mindset. Schliesslich wollten wir unsere gesamte Erfahrung, unser Wissen und unsere Fähigkeiten zusammenbringen und mit vereinten Kräften die Welt revolutionieren – inklusive aller Wesen darauf. Endlich ortsunabhängig arbeiten wann wir wollen – für Mütter die Lösung schlechthin!

Unser Business: Klein- und mittelgrossen Schweizer Unternehmen zu zeigen, wie sie sich das Internet zum Partner machen und weitgehend automatisiert neue Kunden gewinnen. So, dass sie wiederkehrende Arbeiten quasi ans Internet outsourcen können, um ihre wertvolle Zeit fürs Wesentliche investieren können. Z. B. in die Produktentwicklung! Mit unserer Erfahrung in Online-Marketing, Online-Campaigning und dem Wissen über die Marketing-Automatisierung fühlten wir uns genau dazu berufen, Firmeninhaber aus der Zeitarmut zu retten.

Als Erstes haben wir gleich mal Visitenkarten gedruckt. Schön mussten sie sein, über den Schriftzug, die Farben und die Druckart wurde lange diskutiert.
Auffallen sollten sie und die Auflage musste hoch sein, denn wir wollten ja massenweise Kunden anziehen! Damit diese aus der modernen Form von Armut, der Zeitnot, kommen und sich endlich ihrer Kernaufgabe widmen und sich dadurch erst noch mehr Zeit mit ihren Kindern freischaufeln können.

Dann gings ums Eingemachte: Die Homepage.
Unser virtuelles Tor zur neuen Welt, die wir erschliessen wollten. Dafür haben wir intensiv gearbeitet. Ganze zwei Monate dürften es gewesen sein. Mit einem Webdesigner im Ausland, das war zwar nicht ganz einfach und kostete uns eine Unmege an wertvoller Zeit, kam unserem Budget jedoch kräftig entgegen.

#Tipp 2: Heute würden wir sofort ein WordPress Theme herunterladen und die Website selber auf die Beine stellen!
PS: Ähm, wer braucht heute noch Visitenkarten!?

Der Plan und die Technik

Wir wollten ein Imperium erschaffen und ja, wir glaubten tatsächlich, wir könnten den Erfolg berechnen und voraussagen! Nun musste ein Konzept her, ein Businessplan mit möglichst vielen Zahlen. So haben wir unser Business von aussen nach innen aufgebaut.

Nebenbei haben wir kräftig Gas gegeben und Tag und Nacht gelernt. Bis wir die besten Tools und Methoden der Marketing-Automatisierung fast im Schlaf beherrschten. Wir wollten in unserer Disziplin (mit gefühlten 995 Unterdisziplinen!) zu den Besten gehören (wir haben nicht gemerkt, dass 24 Stunden dafür niemals reichen würden, um ALLES perfekt zu beherrschen).

Dann waren wir endlich parat.

Bereit für die ganz grossen Aufträge.

Und ziemlich schnell merkten wir, dass etwas ganz Essentielles fehlte: die Kunden.

#Tipp 3: Trial & Error statt Konzept & Business Plan bringt 100 Mal mehr! Klick um zu Tweeten

Der erste Kunde

Dann war er da. Zugegeben, es war etwas harzig, doch es kam zustande: Unser erster gemeinsame Kunde.

Er hatte viel Hoffnung.
Wir auch.

Ausserdem war er (also ist er!) ein äusserst netter, liebenswürdiger Typ. Und eine echte Koryphäe in seinem Handwerk noch dazu.

Und er hatte das Geld für den Auftrag.

Bloss dass dieses Geld bereits für die Briefings und zahlreichen (gefühlt endlosen!) Gespräche drauf gegangen ist. Fakt ist: Für die effektive Arbeit blieb kaum ein Rappen übrig.
Das Briefing schrieben wir übrigens kurzerhand selber – sonst wären wir mit grosser Wahrscheinlichkeit heute noch dran.

Und die Arbeit, die dauerte vieeeeeel länger, als geplant. Schlieslich wollten wir es perfekt machen. Wir wollten seine Erwartungen übertreffen – um jeden Preis.

Die Krux an der Geschichte: Wir trauten uns gar nicht, ihm alles zu unterbreiten, was wir effektiv für ihn erarbeitet hatten. Denn sonst hätten wir wohl wiederum stundenlang Fragen beantwortet. Immerhin hatte er die Anzahl Kundenanfragen innert kürzester Zeit dank unserer Suchmaschinenoptimierung um 500% steigern können. Ziel erreicht!

Und wir wollten nur noch eins: Das Projekt erfolgreich abschliessen und uns endlich ein paar Gedanken über unseren Idealkunden machen!

#Tipp 4: Definiere deinen Idealkunden bevor du akquirierst! Klick um zu Tweeten

Der Business-Sales-Guru

Natürlich haben wir uns an den top Online-Sales-Gurus orientiert. An den Supererfolgreichen, bei denen immer alles so einfach läuft und die wie von Zauberhand die beeindruckendsten Erfolge – mit grossen Zahlen belegbar – an den Tag legen.

Bei ihnen fühlten wir uns gut aufgehoben, denn sie gaben auch uns das Gefühl, dass es vom ersten Tag super einfach sein würde.

Wir haben kräftig investiert, Unmengen an Seminaren und Kursen gemacht. Zehntausende von Franken ausgegeben.

Das schlechte Gewissen liess nicht lange auf sich warten:

„Du musst, du sollst, wenn du das nicht alles unter einen Hut kriegst, dann machst du was falsch“….nun, mal ehrlich: für jemanden, der in einer Welt gross geworden ist, in der man sich über Leistung definiert, ist das pures Gift.

Um ein Haar hätten wir noch einen Kurs für CHF 20’000.- gekauft.
Herzlichen Dank nochmals an unsere Intuition, die uns gerade noch rechtzeitig davon abgehalten hat!

Denn diese vermeintlichen Vorbilder lebten ein Leben, das gar nicht zu uns passt. In den teuersten Penthouses logieren, die geilsten Privatrundflüge durch die Wüste machen und sich keinen Dreck um soziale und ökologische Nachhaltigkeit scheren: Das schreckte uns ab. Das war für uns nie erstrebenswert gewesen und wird es auch nie sein werden.

Wir wollen die Welt durch unser Wirken mitgestalten, ja, sie zu einem bessern Ort machen. Ja, wir wollen Idealisten sein, denn Idalisten sind es, die die Welt verändern. Wir wollen zum höchsten Wohl von unseren Kunden, von uns und unserem Umfeld anpacken. Und Nachhaltigkeit ist für uns Herzenssache.

#Tipp 5: Kurse, in denen du angeblich lernst, wie du mit Leichtigkeit in 3 Monaten 7stellig wirst, lehnen wir entschieden ab! Wer es wirklich drauf hat, hat es nicht nötig, so zu werben. Angstmarketing ist out!

Der Durchbruch

Unterdessen hatten wir Akquise-Gespräche und Aufträge von Vermögensberatern, Bank, IT, Personal Coaching.

Wir haben Webseiten gemacht, Leadmagnete aufgesetzt, das Online-Marketing automatisiert und beraten. Wir haben getrackt und optmiert, was das Zeug hält.

Und einige Projekte später erfolgte dann der langersehnte, vermeintliche Durchbruch: Der ehemalige Bankdirektor persönlich klopfte bei uns an.

Im Kopf wollten wir voll dabei sein.
Wir hatten alles, was es dazu brauchte: Die Erfahrung. das Know-How. Die Fähigkeiten. Das Netzwerk. Die Tools.

Bloss etwas fehlte.

Die Freude war nicht da.

Ja, so lukrativ es auch war: Unsere Herzen schlugen nicht dafür.

Das, was wir auf die Beine gestellt hatten, war viel.

Aber nicht genug.

Es war im Aussen kreiert. Auf dem Papier aus der Vernunft heraus. Eine Hülle ohne Herz. Wir wollten etwas, das funktioniert. Und merkten nun, dass uns dies nicht reicht.

Wie weiter? Wir wären ja ganz schön blöd, auf diesen finanziell lukrativen Erfolg zu verzichten. Also, Augen zu und durch?

#Tipp 6: Something that works is maybe NOT sufficient! Klick um zu Tweeten

Die Einsicht: OMG, das sind ja gar nicht wir!

Uns schienen auf einmal alle Türen offen zu stehen. Wir hätten vom 2-Frau-Betrieb zur Full-Service-Agentur für Online-Marketing-Automatisierung werden können.

Alles, was wir auf dem Papier wollten, hätte sich erfüllen können.

Doch es fühlte sich einfach nicht richtig an. Denn die meisten unserer Kunden funktionierten nach dem Motto „mehr, schneller, günstiger“.

Da war dieses starke Gefühl von „das sind nicht wir. das ist nicht unser Weg“.
Uns drang es, tiefer zu gehen, echt zu sein. Einfach uns zu sein. Ohne uns verstellen zu müssen. Nein, wir wollten uns für niemanden mehr verstellen.

Da mussten wir feststellen, und das hat uns echt fertig gemacht:

Wir hatten uns etwas vorgemacht! Und wir fühlten uns alles andere als frei.

Denn wer auf Auftragsbasis arbeitet, hat auf einmal einen Chef pro Auftrag (wenn nicht mehr!). Wir konnten niemals so viel bewirken, wie wir es wollten. Da gab es Entscheidungswege (ist ja logisch!), lange Wartezeiten usw. usw.

Was nützt uns Erfolg, wenn er uns nicht glücklich macht? Oh wie frei musste man sich fühlen, wenn man seine eigenen Produkte verkaufte. Dann war man wirklich der eigene Chef, träumten wir.

Noch eine Anmerkung zum ortsunabhängigen Arbeiten, das ja so hochgelobt wird (und auch toll ist, eigentlich!): Diesen Traum vom ortsunabhängigen Arbeit hatte sich zwar sehr schnell manifestiert.

Doch mal ehrlich: Ortsunabhängig arbeiten mit Kids bedeutet in den Ferien abhängig zu sein von der Internetverbindung. Du suchst dein Hotel oder Air BnB aufrund des W-LAN-Breitbands aus und läufst Gefahr, viel zu viel Zeit im Internet zu verbringen statt die schönen Orte zu geniessen.

„Aus meiner 3-monatigen Australienreise habe ich schöne Familienerinnerungen. Was aber bleiben wird: Australiens Internetverbindungen sind eine Katastrophe“, so Jo.
8ung also vor der Falle, 24×24 verfügbar zu sein rund um den Erdball.

#Tipp 7: Sich frei zu fühlen im Sinne von „sein eigener Chef sein“ bedeutet für uns, nicht auf Auftragsbasis zu arbeiten, sondern eigene Produkte auf den Markt zu bringen.

Schluss mit den Ausreden!

Auf der einen Seite war da dieser riesengrosse, enorme Wunsch, das zu tun, was seit Beginn unserer Zusammenarbeit in unseren Herzen schlummerte (ja, wir wussten von Anfang an, was es ist, aber wir haben uns nicht getraut, es auch nur laut zu denken!)

Auf der anderen Seite die ebenso riesengrosse Frage: Können wir, wollen wir es uns leisten, nochmals neu zu beginnen? Und das gerade jetzt, wo die Kundenanfragen und dadurch die Aufträge (endlich!) von selbst kamen?

#Tipp 8: Bin ich mir treu? Sich treu zu bleiben ist gar nicht so einfach! Es lohnt sich enorm, dies immer wieder zu überprüfen. Und grundehrlich zu sich selbst zu sein. Denn sich nicht treu zu sein trübt die eigene Lebensfreude wie dunkle Regenwolken den Himmel.

Hurraa, die Mindfucks sind wieder da!

Kaum waren diese Gedanken gedacht, gesellten sich auch die Mindfucks wie Heerscharen zu den Fragen dazu.

Was würden denn die anderen denken, wenn wir…

Who cares was die Anderen denken!

Woher sollten wir die Energie nehmen, quasi ein zweites Business aufzubauen…

Was, wenn der Erfolg ausbleiben würde..

Was, wenn wir nicht gut genug wären (hier gehts zum Blogpost „Warum du keine Expertin sein musst“)

Ausserdem waren wir wie gefangen in der Angst, nochmals loszulassen …Hier gehts zu unserem Video „Wenn du Angst hast, loszulassen, machst du am besten das..“:

Wenn du Angst hast loszulassen, machst du am besten das…

#Tipp 9: Ein eigenes Business zu führen bedeutet, die eigenen Grenzen zu sprengen und über sich hinaus zu wachsen. Sich selbst zu sein, 100% authentisch und nicht perfekt. Selbständigkeit ist Persönlichkeitsentwicklung vom Feinsten!

Das Ja zu uns!

Es war ein 31. Oktober, an dem wir Nein gesagt hatten zu allem, was sich für uns nicht stimmig anfühlte. Geblieben sind wenige, handverlesene Kundenaufträge.

Es war der darauf folgende 1. November, an dem wir Ja sagten zu uns. Und zu diesem tiefen Wunsch. Zu dem, was wir seit Monaten in den Herzen trugen. Es wurde in nur einer Nacht geboren: Jo&Manu.

Zu lange hatten wir allen anderen, bloss uns selber nicht, zugehört. Wir hatten gefühlte 1000 Ausreden, um unseren einzig wahren Traum weiterhin zuzumüllen mit Alltagsschrott.

Und dann haben wir es einfach getan: All unsere Transformationskraft für Frauen einsetzen, die ihre wahren Wünsche erkennen und sie manifestieren wollen. Für diese Frauen wollten wir Wirkung erzeugen! Das wollten wir seit dem ersten Tag: andere Frauen dabei unterstützen, ihre Lebensfreude zurückzuholen und ihr Leben auf ein völlig neues Level der Freude und Erfüllung zu katapultieren.

  1. Manifestieren, Dinge im Leben zu realisieren und materialisieren – damit beschäftigen wir uns beide seit Jahren. Kennen gelernt haben wir uns ursprünglich an einem Seminar zu genau diesem Thema.
  2. Unser eigener Weg war quasi das Intensivstudium zum Thema „Wie baue ich ein erfüllendes und erfolgreiches Online-Business auf„.
    Wie weltbewegend wäre es, ein Universum zu erschaffen, in dem Frauen nicht länger Erwartungen anderer erfüllen, sondern durch ihr Wirken endlich ausdrücken, wer sie wirklich sind? Ihre Welt mitgestalten? Andere dadurch wiederum inspirieren und weiterbringen?
  3. Alles, was wir unterdessen zum Thema Automatisierung & digitale Produkte drauf haben, ist quasi das Pünktchen auf dem i: Wie wäre es, wenn wir Frauen zeigen, wie sie den Markt mit ihren eigenen digitalen Produkten bereichern? Weg kommen von „mehr, schneller, günstiger“ hin zu „Qualität, im eigenen Rhythmus, Win-Win“?

Tipp 10: Sein schönstes Licht anzuzünden erfordert, Wunder zuzulassen. Das bedeutet mutig ins Unbekannte zu gehen – und mehr noch: ins Unbekannte zu vertrauen (ach, wenn sie uns das bloss in der Schule gelehrt hätten!).

Die Arbeit am eigenen Mindset

Wir haben uns für einen Mindset-Business-Coach entschieden und sie sich für uns.

Das hat uns enorm weitergebracht, auf die nächste und übernächste Ebene katapultiert. Wir haben die Berufungs-Mastermind gegründet mit der Crème de la Crème jener Leaderinnen der neuen Zeit, mit denen wir dir gemeinsam zeigen, wie du auf deine innere Stimme hörst und von innen heraus deine Berufung erkennst, ihr mutig folgst und sie lebst.

Wir haben das volle Programm durchgezogen, Webinare mit über 100 Anmeldungen gemacht, unser Produkt automatisiert verkauft, im Abomodell passive Income generiert.

Doch ehe wir es uns versahen, tappten wir wieder in dieselbe Falle.
Wir waren gefangen in der Falle des Tuns (Mensch, wir hätten sie doch erkennen müssen, doch sie war mal wieder so gut getarnt!):
Immer noch mehr tun. Und noch mehr.
Bis wir uns schuldig fühlten, immer noch nicht genug getan zu haben.

Wir sind regelrecht in der Schuld rumgepaddelt und haben um Luft gerungen:
Noch früher aufstehen.
Noch mehr Zeit fürs Business und noch weniger für die Kinder.

Vor lauter Tun hatten wir es um ein Haar verpasst, zu sein.
Das Verrückte dabei: Wir haben ganz viel getan, das uns gar nicht weiter gebracht hat (das Pareto-Prinzip schickt freundliche Grüsse).
Bis wir vor lauter Tun die Herzensverbindung zu unserem Business fast verloren hätten.

Tipp 11: Wir sind was wir denken und fühlen. Das strahlen wir nicht nur aus – davon ziehen wir unbewusst immer noch mehr an. Ob Stress oder Ruhe, Geduld oder Ungeduld, Fülle oder Mangel – das ist ein bewusster Entscheid!

Die Herzensverbindung

Wir haben zuerst alles über die Technik gelernt. Dann über das Mindset. Und vor lauter Technik und Mindset hätten wir die Herzensverbindung fast verloren.

Das Problem: Energetisch gab es bei uns gar keinen Platz mehr.

Wir waren so voll wie ein übersiedender Kochtopf.

Wie haben wir es trotzdem geschafft?

  1. Indem wir wieder tief an unsere Herzen angedockt haben. Jede für sich. Mal so richtig hingefühlt. Grundehrlich. Um zu erkennen, wie wir uns fühlen wollen. Denn hinter jedem Wunschziel steckt ein Gefühl, das wir uns mit dem Erreichen des Wunschziels versprechen. Und dieses Wunschgefühl ist mehr als der von der Gesellschaft geprägte Begriff Erfolg. Denn ganz ehrlich: wir wollen in unseren Herzen und bis über beide Ohren Freude empfinden durch das, was wir tun.
  2. Indem wir hingeschaut haben auf unsere Schattenseiten, um sie ans Licht zu bringen. Uns nicht hinter unseren eigenen Widerständen und Ängsten versteckt haben, sondern hindurch gegangen sind. Immer und immer wieder. Indem wir aus unserem Herzen grösser fühlen und grösser denken, als wir es jetzt gerade sind. Geduldig und im Vertrauen.
  3. Indem wir Hilfe angenommen haben. Nicht von den lautesten und scheinbar grössten, sondern von Menschen, die echte Transformation selber durchlebt haben und diese herbeiführen können, weil sie die Menschen interessieren, nicht bloss deren Portemonnaie. Von Mindset zu Mindset. Von Herz zu Herz!
  4. Indem wir dank unserer Morgenroutine immer wieder in unsere innere Mitte gefunden haben. Das hat uns zu uns geführt und da wollen wir auch bleiben.

Seither haben wir einen regelrechten Shift erlebt. Wir durften Frauen begleiten, die auf der Suche sind nach ihrer beruflichen tiefen Freude. Sei es persönlich Face to Face im Rahmen eines Events oder virtuell im Rahmen unseres VIP-Coachings. Frauen , die von innen nach aussen mit Herz, der richtigen Technik und dem top Mindset ihr eigenes Business aufbauen.

Wir haben uns immer noch klarer ausgerichtet. Stand anfangs die berufliche Erfüllung im Vordergrund, zeigen wir heute Frauen, wie sie ihre wahren Wunschgefühle erkennen und sie manifestieren, sodass sie ihre Lebensfreude nicht nur beruflich, sondern auch privat auf eine völlig neue Ebene katapultieren! Denn das eine hat immer direkte Nebenwirkungen auf das andere :-).

Ob wir angekommen sind?

Nein! Unsere Reise geht jeden Tag weiter.

Wir spüren so fest, dass wir auf unserem einzigartigen Weg genau richtig unterwegs sind.

Wir lieben es, morgens aufzustehen und mit unserem Wirken Freude, Dankbarkeit und Geld zu verdienen.

Oh da ist noch so viel mehr möglich und wir sind dankbarer als je zuvor für jedes einzelne Learning das noch kommt, für jede Transformation, die uns erwartet!

#Tipp 12: Selbstständigkeit bedeutet auszudrücken, wer man wirklich, aus tiefstem Herzen ist. Der Preis dafür ist die Bereitschaft, tief zu fallen, um danach noch höher zu fliegen als man es sich möglicherweise je erträumt hätte. Selbständigkeit bedeutet, in die eigene Klarheit und Kraft zu gehen – klar Ja zu sich zu sagen und Nein danke zu allem, was nicht passt. 100% zu sich selber zu stehen. Zu denken und zu fühlen – zu sein – wie die Person, die ihre Wünsche bereits manifestiert hat. (Unsinn!? Ja, klar, denn die Sinne werden tatsächlich die letzten sein, die davon erfahren :-).

Danke, danke danke!

Dass wir es gewagt haben. Dass wir durchgegangen sind. Dass es so viel Freude macht. Auch wenn es zwischendurch verdammt hart gewesen ist! Jo&Manu ist das Grossartigste für uns, was wir je getan haben. Und dieses Hochgefühl, dieser Flow, dieses Alignment mit uns und den Kundinnen – das, genau das wünschen wir auch dir!

Unseren Kundinnen danken wir aus tiefstem Herzen für das Vertrauen in unsere Arbeit und dass sie uns an ihren grossartigen Resultaten teilhaben lassen.

Danke sagen wir auch unseren Mentorinnen – unsere Intuition hat uns immer zur richtigen Person geführt, die uns geben konnte, was wir gerade brauchten. Rückblickend macht alles so viel Sinn!

Und Danke sagen wir der wundervollen Unterstützung durch unsere Familien: Danke, dass ihr immer an uns geglaubt habt. Ihr seid unsere Stars!

Danke auch dir, dass du diesen Blogbeitrag bis zum Schluss gelesen hast. Das bedeutet uns unglaublich viel und wir sind so gespannt, was unsere Geschichte bei dir gerade auslöst!? Magst du es mit uns teilen – per Kommentar oder persönlicher Nachricht? Das würde uns zutiefst freuen!

Be it. Do it. Have it. Now!

xx

Jo&Manu

PS: Wenn du die Sehnsucht verspürst, „Deins“ zu tun und nebenbei dein Business aufbauen möchtest, aber nicht weisst, was exakt die nächsten Schritte sind. Dann ist ein Klarheits-Call mit uns vielleicht das richtige für dich :-).

Beruflich verändern? Vorsicht vor Family, Fools & Friends

Beruflich verändern? Vorsicht vor Family, Fools & Friends

Wir sind immer noch wie benommen. Es war schön. Es hat unsere Herzen berührt. Gemeinsam mit 6 Frauen haben wir einen langen Weg zurückgelegt. Weg vom herkömmlichen „Arbeiten“ hin zum „Wirken von Herzen“. Der Tag ging viel zu schnell vorbei! Das hat sich so toll angefühlt, dass es schon bald einen weiteren Shine-Tag geben wird. Denn wir wollen noch mehr solche unbeschreiblichen Momente mit euch erleben!
Hier ein Schnappschuss von uns am Shine Transformationstag findest du gleich hier rechts (auf mobile Devices nach unten scrollen): 

An diesem Tag ist uns einmal mehr bewusst geworden, wie wichtig das Umfeld ist für deine berufliche Veränderung.
Denn es sagt nicht immer „Ja gern“.

Kennst du das: du willst dich beruflich verändern, doch Menschen aus dem engsten Umfeld sagen: „Spinnst du!? Du bist ja verrückt!

Autsch!
Ja, das kann richtig-richtig weh tun.
Und zwar dann, wenns dich direkt ins Herz trifft.

Aber kennst du diese Frau?
Alle sagten: „Das geht nicht“.
Dann kam eine, die das nicht wusste und hat es einfach getan.

Das kennen wir nicht nur von unseren Kundinnen.
Da sind wir selber durchgegangen.

Oh wie ich es gehasst habe, nur zu erahnen, was das Gegenüber, etwa ein guter alter Freund, über mich und mein Business denken mag.

Willst du zulassen, dass das, was andere denken und sagen, so viel Macht über dich hat?

Willst du eine gefühlte Woche brauchen, bis du wieder in deine innere Mitte kommst?
Dorthin, wo deine Kraft, deine Kreativität, dein Urvertrauen, deine wahren Wünsche und Sehnsüchte sind…
Dorthin, wo du intuitiv weisst, wie du dich fühlen willst…

Das musst du nicht!
Nicht, wenn du die 3 gefährlichsten „F“ schon von vornherein kennst.
Und auf sie vorbereitet bist.
Gewappnet gegen ihre scharfen Worte, die verletzen können wie eine geschliffene Schwertklinge.

Hier sind sie:

Family, Fools & Friends.

Es wird immer einige geben, die nicht wollen, dass du dich veränderst.

Sie wollen, dass alles beim Alten bleibt.
Weil sie auch für sich alles beim Alten belassen.
Und weil es folglich niemals ihre manifestierten Ideen sind, die auf der Strasse spazieren gehen, wollen sie unbewusst auch nicht, dass es deine sein werden.

Lass nicht zu, dass scharfe Worte anderer (und stehen sie dir noch so nah!) deinem Lebensglück im Weg stehen.

Lass deinen Mut und deine Motivation nicht den Bach runter gehen.
Denn damit würdest du ja den idealen Nährboden für Zweifel schaffen.
Und die kannst du jetzt am allerwenigsten gebrauchen!

Nicht du, denn in deinem Herzen weisst du, dass es richtig ist, vorwärts zu gehen.
Deine Lebensaufgabe herauszurkistallisieren – und sei sie noch so verrückt und anders als alles, was du bisher gesehen hast.
Deshalb tust die Dinge anders als bisher.
Weil du neue Resultate willst.
Weil du dein Leben leben willst!

Fühl mal genau hin: Da, dein Bauchgefühl sagt dir, dass es „gut“ kommt, wenn du DEINEN Weg gehst!
Vertraue ihm!
Wappne dich innerlich. Sei einfach gefasst darauf, dass es passieren kann.
Es gibt dir zwar keine Immunität. Und vielleicht wird es trotzdem weh tun.
Doch es wird dir wesentlich leichter fallen, bewusst in deiner Kraft zu bleiben.

Denn weisst du, wie dieses „gut“ sich anfühlen wird?
Womöglich weit besser, als du es http://www.facebook.com/joandmanudir jetzt gerade vorstellen kannst…(so ist es jedenfalls uns ergangen :-).

Man sei der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen man sich am häufigsten umgibt.
Sei achtsam und wählerisch.
Denn es geht um nichts Geringeres als um deine Lebensfreude und deine Erfüllung!

Wir zählen auf dich!
Wir glauben an dich!
Die Welt braucht deine Begabungen, die nur du in diesem einzigartigen Mix hast!

Be it. Do it. Have it. Now.

xx
Jo&Manu

PS: Und wenn du jetzt spürst, dass du genau da dazugehörst. Zu denjenigen, die mutig aufbrechen, um ihre Lebensaufgabe herauszukristallisieren, ihrem inneren Ruf zu folgen und ihn zu leben. Dann hast du jetzt die Möglichkeit, dich für den nächsten Shine Transformationstag – berufliche Neuorientierung, jetzt aber richtig! auf die Warteliste setzen zu lassen. Damit du zu den Ersten gehörst, die eine Einladung erhalten und vom Frühbucher-Rabatt profitieren können.

Auf die Warteliste gehts hier.

Hier gehts zu Jo&Manus Berufungs-Coaching

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Was ist Arbeit heute und in Zukunft?

Was ist Arbeit heute und in Zukunft?

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich einfach nicht mehr daran glaubte, dass sie für mich drin liegt: die glücklich-machende Arbeit. Ich war zugemüllt mit Arbeiten, die eben getan werden mussten und fühlte ihnen stärker verpflichtet, als jener Arbeit, die mein Herz höher schlagen lässt. Das hat dazu geführt, dass die Pflichtarbeit immer mehr und die Herzensarbeit immer weniger wurde. Bis ich das Steuer herumriss.

Heute weiss ich: Es ist nicht nur ein Privileg, genau die Arbeit zu tun, die das Herz höher schlagen lässt, sondern ein Recht. Jeder von uns hat dieses Recht.

(mehr …)

Wie du herausfindest, was du in deinem Arbeitsleben willst (wenn du es vor lauter “Chef und Kunden” vergessen hast)

Wie du herausfindest, was du in deinem Arbeitsleben willst (wenn du es vor lauter “Chef und Kunden” vergessen hast)

“Arbeit ist das halbe Leben”, sagt man. Wenn wir so viel Zeit arbeitend verbringen, weshalb tun wir dann, was wir tun?

“Weil es sich so ergeben hat und es der Zufall scheinbar so wollte”, denken die einen.

“Weil wir darin aufblühen und unsere vollen PS auf die Strasse bringen”, freuen sich die anderen.

Dieser Blogpost ist jedoch nicht für die anderen. Er ist für mich. Ob er auch für dich ist, findest du gleich heraus, wenn du weiterliest:

Tu, was dich glücklich macht und begeistere damit andere

Erinnerst du dich an diese Frage….:
“Was willst du einmal werden?”
“Glücklich!” (…und an den Gesichtsausdruck der Erwachsenen, weil deine Antwort für sie nicht wirklich zählte. Weil das, was sie hören wollten, keine Gefühls-, sondern ein Berufsbezeichnung war mit Grossbuchstabe am Anfang und anständigem Monatsgehalt x 13).

Damals im Kinderzimmer, auf dem Baumhüsli oder im Wald beim Spielen: Wir lernten intuitiv, wie man sich im Moment verliert, indem man mit ihm verschmilzt, wenn man aufgeht in dem, was man tut. So, dass wir nicht einmal spürten, dass wir hungrig, durstig oder müde waren, warm oder kalt hatten. Weil nur das zählte: eins zu sein, mit dem, was ist. Weil wir uns ganz vollkommen fühlten.

Höchste Zeit, die Kindheitserinnerungen an jene Glücksmomente aus deinem Herzen hervorzukramen: Was war es, was dir damals Flügel verliehen hat? Wer müsstest du sein, was müsstest du tun bei deiner Arbeit, um dieses Glücksgefühl wieder zu erleben?

Die Erwachsenen von damals mögen sie nicht gekannt haben, die leidenschaftliche Beraterin, die ihre Kunden mit ihren Resultaten beflügelt oder die strahlende Entwicklerin des nachhaltigen Fahrzeugs der Zukunft. Aber du, du kannst sie kennenlernen. Du kannst sie sein!

Werde dir deiner Stärken wieder bewusst!

Quelle: http://www.abcund123.de/fisch-auf-dem-baum/

Erwachsene wollten (meistens) das Beste für uns. Eltern, Lehrer, Ausbildner. Und weil sie es für das Beste hielten (da sie es nicht besser wussten), wollten sie, dass wir nach guten Noten streben. Denn wer gute Noten hat, dem stehen alle Türen offen, so die weit verbreitete Attitüde.

Nach vollendetem 6. Lebensjahr wurdest du also ins Bildungssystem gesteckt. Du konntest fortan nicht mehr einfach das tun, was dich aufblühen lässt.

Stattdessen blühte dir, dich auf das zu konzentrieren, von dem andere bestimmt haben, dass es wichtig für dich sei (wie für alle anderen auch, so, als ob wir alle gleich wären).

Mittels Notenvergabe wurde systematisch eruiert, wie gut du bist. Doch was bildete uns dieses Bildungssystem eigentlich ein? Hat es dich am Ende vergessen lassen, wofür dein Feuer einst brannte und auf deine Schwächen gebaut? Musstest du immer und immer wieder krampfhaft versuchen, deine Schwächen für eine Notenzahl, in Stärken zu verwandeln?

Hast du am Ende die hohe Gebühr bezahlt dafür, deine Stärken und Talente vor dem Tor der Vergessenheit zu deponieren?

Keine Sorge, sie sind immer noch da, ganz bestimmt! Sie können gar nicht weg, weil sie in dir stecken, weil sie ein Teil von dir sind, weil sie dich ausmachen. Sie sind bloss etwas verstaubt und verrutscht.

Deshalb ist es höchste Zeit, dass du sie hervorkramst und ihnen wieder die Luft zum Atmen gibst, die sie brauchen. Um dir den Antrieb zu verleihen, den du dir wünschst! Du hast es in der Hand, deinen Arbeitstag heute einzigartig zu machen, indem du etwas tust, was du noch nie getan hast. Etwas, das dein Herz höher schlagen lässt. Etwas, das dich beschwingt mit diesem Übermut von damals.

Wähle dich selber aus

Dann, nach 9 obligatorischen Schuljahren standest du vor der Entscheidung, was du arbeiten wirst. Kennst du diese Frage: “Was machst du?” In unseren Breitengraden steht sie für “Womit verdienst du dein Geld?” (diese Frage folgt erfahrungsgemäss unmittelbar auf die Frage, wie du heisst).

Nun hast du also die Qual der Wahl. Bloss, wie hättest du diese Frage beantworten sollen, nachdem dir 9 Jahre lang vorgeschrieben worden ist, was du tun musst, worüber du nachdenken, was du lesen, schreiben und wissen musst?

Du versuchtest also eine vernünftige Entscheidung zu treffen und wähltest zwischen Büro, Labor, Lehrstuhl irgendetwas aus, das du noch nie gemacht hast (bis auf die 2 Schnuppertage, bei denen du das Gestell einräumen musstest).

Du schicktest Bewerbungen raus und wartetest darauf, dass dich jemand auswählt.

Diese Hoffnung, dass dich jemand auswählt, wurde zu deinem ständigen Begleiter.

Denn vor lauter Bevormundung hast du gewissermassen verlernt, dich selber auszuwählen. Für alles und jedes braucht es das Ok vom Chef. Ohne ihn geht gar nix mehr. Für ihn tust du (fast) alles, denn du willst Ende des Monats deinen Lohn und am Jahresende im besten Fall eine Lohnerhöhung (plus in ein paar Jahren eine Beförderung). Ja keinen Tolggen im Arbeitszeugnis (falls du die Stelle mal wechselst solltest). Also Erwartungen erfüllen und liefern, was von dir verlangt wird.

Pööööööööööiieeeeeeppppp (das ist dieser ekelhafte Ton, der erklingt, wenn jemand die falsche Antwort gedrückt hat):

Raus aus dem Wartezimmer, in dem dich niemand aufruft. Wähle dich selbst aus! Warte nicht darauf, dass dies jemand anders tut. Denn niemand wird es tun. Sei die einzigartige Hauptdarstellerin deines Arbeitslebens und mache daraus dein Lebenswerk. Welches ist die Geschichte, die du einmal über dich erzählen willst? Lebe sie von heute an. Warte keinen einzigen Tag länger zu!

Sei anders. Sei du!

Oder willst du, dass die Welt im Einheitsbrei untergeht?

Deine Träume von damals, Kindern das zu lehren, was sie fürs Leben brauchen, dafür zu sorgen, dass Menschen erst gar nicht krank werden oder dass sie beim Zugfahren glücklich sind, ein neues ökologisches Fahrzeug zu entwickeln oder Leben auf den Mars zu bringen…

…egal was du geträumt hast – deine Träume waren möglicherweise bis gerade eben weiter weg als der Mars selbst.

Vergessen gegangen in den Wirren der Vergangenheit.

Vielleicht warst du sogar froh darum, denn wer anders ist und das zeigt, liefe ja Gefahr, verletzt zu werden. Vielleicht hattest du Schiss, sie hervorzukramen, Schiss vor dem, was du imstande bist, aus ihnen zu machen.

Hast du dir deshalb bereits die nötigen Masken besorgt, um gleich auszusehen, wie die anderen? Du stimmst in dasselbe Geläster ein, lachst über dieselben Witze, um nicht aufzufallen und das Gefühl zu haben, du gehörst dazu? Auch wenn du tief in dir drin immer anders sein wirst. Und ehe es du dir versiehst, bist du kaum von den anderen zu unterscheiden.

Das System, das irgendwann zu Beginn des Industriezeitalters erschaffen und laufend professionalisiert wurde, ist zum Raum geworden, in dem du dich bewegst (dieses System lässt ausserhalb auch keine grossen Sprünge zu, denn wenn das so ist, dann verkaufst du ja den grössten Teil deiner Lebenszeit deinem Arbeitgeber und nach dem Feierabend bist du damit beschäftigt, die daraus gewonnene Unzufriedenheit und Wut zu balancieren).

Du machst die Weiterbildungen, die man halt so macht, aber so richtig glücklich, so voller Lebensfreude wie damals, bist du schon lange nicht mehr gewesen (vom übermütig sein ganz zu schweigen).

Sei du. Sei anders! Hätte dein Lieblingsschauspieler seine Rolle genau so spielen können, wenn er wäre, wie die anderen? Nein!

Starte heute damit, die beste Version von dir selbst zu sein. Jene Version, die du nur sein kannst. Die besser ist, als du es dir je hättest vorstellen können.

Denn niemand anders könnte genau so sein, es genau so tun, wie du.

Deshalb braucht es dich. Hier. Jetzt!

Du wirst merken, dass dir Menschen sehr bald dafür danken. Und dann sag bitte niemals, du hättest bloss deinen Job gemacht. Denn das bist du mit deiner Einzigartigkeit, der sie berührt.

Wie du frei sein kannst

Was du vielleicht noch nicht weisst
Alles, was du brauchst, um aus deinem Arbeitsleben ein Lebenswerk zu machen, steckt bereits in dir.

Auch (erst recht, denn das ist der Trick!) wenn das bedeutet, dich auf Unbekanntes einzulassen, um es zu finden. Out of the Box zu denken. Denn erst, wer sich ins Unbekannte begibt, ist frei.

Die Welt braucht dich, jetzt. Versteck dein Bestes nicht länger vor uns. Mach deinen Unterschied – und steck dein Umfeld an mit deiner Freude, deiner Begeisterung. Mach heute den erste Schritt und sei eine von jenen, die morgens mit einem Lächeln im Gesicht zur Arbeit fahren.

Welche Art von Sicherheit du brauchst

Jetzt ist der Moment, in dem die Vergangenheit Forderungen an die Gegenwart stellt und dich die Zukunft mit offenen Armen empfängt.

Wir haben Menschen gesehen, die ihr Leben lang nach Regeln funktioniert haben, mit denen sie sich nie identifizieren konnten. Die nie etwas geändert haben. Nach der Pensionierung wurden sie krank und starben, noch bevor sie das viele Geld, das sie verdient hatten, ausgeben konnten. Ihr ansehnlicher Kontostand konnte ihnen nicht die Sicherheit geben, die sie sich gewünscht hätten.

Und wir haben das Gegenteil gesehen und sehen es immer wieder: Menschen, die sich aufs Unbekannte eingelassen haben, um sich selbst zu werden. Ein Weg entsteht, indem man ihn geht. Wer in die Fussstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren.

Was ist für dich sicherer? Dein Arbeitsleben in ein erfüllendes Lebenswerk zu verwandeln oder dich im Raum des Systems zu orientieren und wenn du alt bist, zu sagen, du hättest fast einmal einen Traum verwirklicht? Lass dich nicht vom Glauben an eine vermeintliche Sicherheit täuschen. Das, was alle über Sicherheit erzählen: Wie sicher bist du dir, dass das für dich stimmt? Definiere deine Sicherheit wenn nötig für dich neu. Lebe deine Geschichte, die du später einmal gerne erzählst. Jetzt. Fange heute damit an.

Tu es für dich. Und für mich. Und auch für die anderen. Sei eine von uns!

Be it. Do it. Have it. NOW

Brief einer alten Frau – Was sie anders machen würde, wäre sie nochmal jung

Warum auswechselbare Arbeitstage in deinem Leben nichts verloren haben

Warum auswechselbare Arbeitstage in deinem Leben nichts verloren haben

[Grund Nr. 2.]
Weil du immer mehr davon anziehst, wie du dich fühlst (und du dich saugut fühlen willst)

Fortsetzung von [Grund Nr. 1] Weil du hier bist, um deinen Unterschied zu machen

Irgendwann vermag der Zaun den Druck kaum mehr auszuhalten. Druck von Aussen gegen Druck von Innen: dem deiner eigenen Gefühle der Wut und Verzweiflung und ja, vielleicht sogar es bitzli Resignation. Der Zaun ist dein Körper: Er ist es, der diesen ganzen Wahnsinn abbekommt. Und es will nicht aufhören: In diesem Garten wachsen keine Blumen mehr, die nachts ihre Blüten schliessen, um sie morgens von Neuem zu öffnen. Nein, wir sprechen hier von einem Dauerdruck, der einen nachts nicht schlafen lässt und ständig seine Präsenz markiert. Ärger und Unzufriedenheit machen keine Pausen. Sie geben nicht einmal dann Ruhe, wenn du deinen Körper in die Wellnessferien schickst.
Kein Wunder, meldet sich der Körper. Er zeigt, dass es für ihn eng wird. Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Ohrensausen, das sogar dann anhält, wenn es äusserlich ganz still wird um dich. Dieses fiese leise Echo erinnert dich permanent daran, dass da etwas nicht stimmig ist.

Wir wollen mehr von dir

Nach mehr fragen? Ja, aber mehr geht doch gar nicht… Doch! Nach mehr von dir. Nach jenen Blumensamen, die du einst gesät hast voller Sorgfalt und Freude. In der Erwartung, dass sie in ihren schönsten Farben erblühen und deinen Garten zum Strahlen bringen. Was ist mit ihnen passiert, wo sind sie geblieben? Hat sich im Laufe der Zeit der Wurm eingenistet? Erinnerst du dich an die Bilder von ihnen, die du einst im Kopf (und im Herzen) hattest: Wie schön sie geworden wären?

Bist du dir bewusst, was du magnetisch anziehst?

Mit den Antworten auf genau diese Fragen habe ich meinen Garten ausgejätet. Ich habe ihn gedüngt und mit dem bepflanzt, was ich ernten will. Ich habe diese unbändige Lebensfreude gepaart mit kindlichem Übermut aus meinen Erinnerungen ausgegraben und neu definiert, wie ich mich bei meiner Arbeit fühlen will. Dazu musste ich ganz schön tief graben. Denn ich hatte fast vergessen, welches für mich die schönsten Blumen sind (und sogar ein bisschen, wie es sich anfühlt, mich zu sein).

Mittlerweile sind in meinem Garten sogar Bäume gewachsen, tief verwurzelt ragen sie hoch hinaus. Vögel landen auf ihren Baumkronen und zwitschern an der Sonne. Dafür habe ich einiges aufgegeben, denn meine Träume brauchen Platz. Sie sind das wichtigste, was ich habe. Und heute sind sie mein Antrieb. Nicht mehr das Stressgefühl, das ich einst hatte, als ich nach den Regeln von anderen funktionierte (ich schreibe bewusst nicht “funktionieren musste”, denn ich hatte es ja zugelassen). Ich bin mir bewusst geworden: Meine Wünsche haben immer mit der Art zu tun, wie ich mich fühlen möchte. Und je mehr ich von meinen Wünschen angetrieben bin, desto mehr von diesen Wunschgefühlen ziehe ich magnetisch an.

Hier gehts zu [Grund Nr. 3] Weil es dein Geburtsrecht ist, dich erfüllt zu fühlen durch das, was du tust

Be it. Do it. Have it. Now!

I Need More Of You -Bellamy Brothers (Audio with Lyrics)

 

Warum auswechselbare Arbeitstage in deinem Leben nichts verloren haben

Warum auswechselbare Arbeitstage in deinem Leben nichts verloren haben

[Grund Nr. 3]

Weil es dein Geburtsrecht ist, dich erfüllt zu fühlen durch das, was du tust

Fortsetzung von [Grund Nr. 2]: Weil du immer mehr davon anziehst, wie du dich fühlst

Stell dir einmal vor, heute wäre der letzte Tag deines Lebens. Worauf bist du stolz, worüber dankbar (“Einmal hätte ich fast meinen Traum verwirklicht” – nein, das zählt nicht. Es zählt nur, was du tatsächlich getan hast). (mehr …)

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