„Ja kannst du denn von deiner Selbständigkeit leben?“

Diese Frage hält so viele Menschen davon ab, ihrer Intuition zu folgen und zu tun, wonach sie sich wirklich sehnen. Menschen, die das Zeug dazu hätten, Probleme zu lösen auf dieser Welt und andere Menschen weiter zu bringen. Doch die Angst, nicht genügend zu verdienen, hält sie davon ab, es überhaupt erst zu versuchen.

Muss man denn vom eigenen Business leben können?

8ung: Ja, man muss von dem leben können, was man arbeitet! Ist ja logisch! Ausser man hat einen reichen Papi, eine Erbschaft gemacht, einen Haufen Steine auf der Seite oder im Lotto gewonnen. Gut möglich, dass diese Aufzählung nicht vollständig ist.

Aber mal ehrlich: Wenn man den kraftvollen Entscheid, ein Business aufzubauen, getroffen hat, dann ist doch das einen Applaus wert!

Und was für einen!

Denn in diesem Entscheid wohnt die Kraft, dein Leben um 180 Grad zu verändern. Er könnte dich dorthin bringen, wo dein Herz so gern hin will. In die Freude! In die Freiheit! In die Fülle! Und zwar in die innere und äussere Fülle :-).

Welch eine Spassbremse, wenn man diesem Entscheid gleich die Pflicht auferlegen würde, einen von Tag 1 an ernähren zu müssen.

Denn: Alles, was neu entsteht, braucht erst mal ein wenig Zeit und Nahrung, um zu wachsen.
Oder hast du schon mal einen Schmetterling gesehen, der mit seiner ganzen farbigen Flügelpracht auf die Welt gekommen ist ohne dass er sich zuerst als Raupe satt gefressen hätte und durch den Kokon gegangen wäre?

Unsere Meinung: Nein, man muss nicht von Anfang an von seinem Business leben können.

Die Lösung: Business nebenberuflich aufbauen

No risk, no fun! Risiko finden wir cool. Ganz nach dem Motto „free falling“, denn landen tut man immer.

Aber gleich den Bettel hinschmeissen, das muss man trotzdem nicht. Denn es schleckt keine Geiss weg, dass das Leben kostet. Ja, selbst dann, wenn man die Wohnung kündigt, die Luxuskarosse verkauft oder auf teure Ferien verzichtet. Deshalb ist die Lösung nicht nichts zu verdienen. Denn was würde dann geschehen? Ziemlich bald käme finanzieller Druck auf. Man würde von seiner Passion verlangen, die Rechnungen zu bezahlen. Das würde der Kreativität schaden. Es entstünde ein Gedankenkarussell, das auf dem Weltbild von Ursache und Wirkung beruht.

Z.B. „Wenn nicht bald was Anständiges reinkommt, dann lande ich auf der Strasse“.
„Bis in 2 Monaten muss mein Geschäft laufen, sonst hab ich es vermasselt und muss mir wieder einen Job suchen“.

Man würde dem Zufall gar keine Chance geben und die Möglichkeiten im Keim ersticken. Kurz: Man würde genau gleich weitermachen wie bisher. Und man würde es sich nicht erlauben, Fehler zu machen. Dabei sind gerade Fehler die Sprungbretter zum Erfolg. Was nun, wenn man sein Business nebenberuflich aufbaut? Kein finanzieller Druck! Die Kreativität darf fliessen.

Du denkst, du hättest keine Zeit? Keine Zeit zu haben ist oft eine Ausrede. Denn das ist möglicherweise genau der Widerstand, der dich davon abhält, dich zu verändern. Leben heisst Veränderung. Nicht Stillstand. Magie passiert ausserhalb der Komfortzone. Ausserhalb des alt Vertrauten. Anstatt dir hier selber die Türe zuzuschlagen, frage dich „Was kann ich tun, um es möglich zu machen? Wo könnte ich mir dir die Zeit rausnehmen, die ich in mein Business investieren möchte? Worauf könnte ich verzichten, um der Erfüllung Platz zu machen?“ Stellenprozente reduzieren? Wichtig ist, nicht alles auf einmal machen zu wollen, sondern Schritt für Schritt. Wir haben uns darauf spezialisiert, Menschen genau dabei zu unterstützen: und zwar nicht mit einem 0815-Fahrplan, sondern individuell. An unseren Workshops in Wetzikon, Winterthur und Rapperswil zeigen wir dir live und in Farbe, wie.

Energetisch gefangen im Angestelltendasein? Brückenjob als Lösung!

Manchmal vereinnahmt einen der aktuelle Job dermassen, dass man den Kopf einfach nicht frei bekommt.
Auch abends nicht.
Auch an den Weekends nicht.
Dann bleibt man gefühlte 24 Stunden 7 Tage die Woche in diesem Gedanken- und Gefühlskarussell. In einer Energie, aus der nichts Neues entstehen kann. Weisst du, wie ich meine? In diesem Fall empfehlen wir dir, den Job zu wechseln. Wie wäre es für dich mit einem Brückenjob? Einen Job, der dir nicht wahnsinnig viel abverlangt, der dich aber gut über Wasser hält? Einen Job, bei dem du dich energetisch nicht zu fest hinein gibst, so dass du den Kopf und dein Herz frei hast für dein Ding? Dann kannst du dich von der Energie deines neuen Projekts nähren, solltest du mal ein Down haben im Brotjob.

Das machen übrigens viele in unserem Umfeld. Kundinnen, Bekannte und u.a. auch Liz Gilbert, die Autorin von „Eat. Pray. Love“. Sie schreibt in ihrem Buch „Big Magic“, sie habe immer einen Brotjob gemacht. Einen Job also, um für sich zu sorgen. Denn sie habe bei vielen Menschen beobachten können, wie es ihre Kreativität tötete, wenn ihre Kunst auch noch die Rechnungen bezahlen sollte. Liz hat übrigens ihre Passion zu Schreiben erst zum Beruf gemacht, nachdem sie mit ihrem dritte Roman einen Volltreffer gelandet hatte. Du siehst, es geht allen gleich! Oft ist Stolz der Freiheitskiller. Denn einen Brückenjob anzunehmen bedeutet unter Umständen, zwei Schritte zurück zu machen. So jedenfalls sieht es der Verstand. Doch stell doch den Verstand bitteschön mal eben beiseite: Stell dir einmal vor, was dadurch erst möglich werden könnte für dich! Und für deine künftigen Kundinnen, denen du so viel zu geben hast!

Vom eigenen Business leben

In der Schweiz ist knapp jeder 8. selbständig. Rund 40 000 Unternehmen werden pro Jahr hierzulande gegründet. Die durchschnittliche Überlebensrate der neuen Firmen in der Schweiz liegt ein Jahr nach der Gründung bei 83%, so das Bundesamt für Statistik.

Nicht jeder ist jedoch dafür gemacht, sein eigenes Ding zu rocken. Es braucht Ausdauer, Zeit, Energie. Man muss dranbleiben. An sich und seine Vision glauben. Den letzten Fehler als besten Lehrer annehmen. Dann und wann bereit sein, umzufallen, aufzustehen, die Krone zu richten und weiter zu gehen. Das ist Arbeit für Leaderinnen der neuen Zeit. Das ist Persönlichkeitsentwicklung vom Feinsten. Das ist erkennen, wofür du hier bist und die Welt mitgestalten. Höher zu fliegen, als du je bereit gewesen wärst zuzugeben, dass du es imstande bist. Es ist Wachstum. Es bedeutet, seine eigenen Schattenseiten zu erkennen und ans Licht zu bringen. Es bedeutet so viel mehr, als einfach einem Hobby nachzugehen. Denn ein Hobby tut man für sich. In einem Business stellt man seine Passion anderen zur Verfügung und hilft ihnen dadurch ein Stück weiter.

„Meine Lebensfreude schlägt Purzelbäume, wenn mir meine Kundinnen Freude und Dankbarkeit schenken für mein Tun. Das ist für mich der grösste, wertvollste, schönste Lohn, den es gibt!“

Manu von Jo&Manu

Mit dem eigenen Business Millionen verdienen

„Wie du in 3 Monaten dein 6- bis 7stelliges Business aufbaust“. Diese und ähnliche Werbeanzeigen jagen sich seit einiger Zeit im Netz um die Wette.

Ganz ehrlich: Wir können es nicht mehr hören! Nicht mehr sehen!

Und nein: Wir rennen keinen Millionen hinterher.
Denn wir möchten vor allem eins: Leben.
Den Moment geniessen.
Uns gut fühlen.
Wir möchten nicht Tag und Nacht den Raum, die Energie halten müssen für den hundertsten Gruppenkurs.
Und wir wollen auch kein 20-köpfiges Team managen.
Wenn wir das alles täten, dann bräuchten wir wohl ein Abgrenzungs-Intensiv-Mentoring für uns selber.
Und wir möchten nicht Unsummen dafür ausgeben zu lernen, wie man sich so fest abgrenzt, dass es einen kalt lässt, wenn der Kunde die Transformation nicht erreicht.
Auch Mindset-Kurse  à la Gogo brauchen wir nicht. Denn wir haben noch anderes zu tun im Leben als zu arbeiten. Wir haben Kinder. Familie. Hobbies. Freunde.
Es bedeutet uns nichts Business oder First Class zu fliegen, das brauchen wir nicht.

Viel wichtiger ist es für uns, den ökologischen Fussabdruck möglichst klein zu halten.
Wir wollen erfüllt sein, durch das, was wir tun. Das bedeutet für uns, Freude, Dankbarkeit, innere und äussere Fülle.
Ob wir das erreicht haben, messen wir daran, wie wir uns fühlen UND (nicht nur!) an unserem Kontostand.
Der Kontostand allein ist für uns kein Barometer.
Ja, wir verdienen Geld mit unserem Business. Das wollen wir auch.
Denn man braucht Geld. Erst recht, wenn man auf dieser Welt Einfluss nehmen will.
Deshalb gehört es zu unserer Vision, sozial nachhaltige Frauenprojekte zu unterstützen.
Damit auch benachteiligte Frauen, jene mit schwieriger Ausgangslage, die Chance bekommen, ihr Ding zu rocken. Um sich dadurch von den Fesseln der Gesellschaft zu befreien.

Setz nicht alles auf eine Karte. Wir haben das auch nicht gemacht.

Wenn du dich nebenberuflich selbständig machst, hast du verschiedene Möglichkeiten, mit deinem Erfolg umzugehen. Du kannst sukzessive die Stellenprozente der Festanstellung reduzieren und dein Business hochfahren. Du kannst dir einen Teilzeitjob suchen. Oder voll umstellen, sobald du für dich merkst, dass es sich stimmig anfühlt und du Boden unter den Füssen hast. Und vor allem: Du kannst zuerst ohne finanziellen Druck austesten, was funktioniert und was nicht. Feintunen, wo nötig.

Schulden machen – nein danke!

Besonders zuwider ist uns die Masche mit den Schulden. Coaches, die dir erzählen, sie hätten damals, als sie angefangen haben, Schulden gemacht, um sich einen Coach leisten zu können. Und sie hätten es 10fach oder mehr wieder rausgeholt. Das mag für sie stimmig gewesen sein. Aber wir wollen nicht, dass sich jemand verschuldet, um mit uns zusammen zu arbeiten. Deshalb verzichten wir auf Fantasiepreise. Und nein, wir haben uns auch nie verschuldet.

Zugegeben, wir haben einiges ausprobiert. Wir haben uns schon sehr fest aus dem Fenster gelehnt, sehr hohe Stundenansätze bezahlt und auch verrechnet.
Doch weder das eine noch das andere hat sich für uns stimmig angefühlt: Beim Investieren haben wir einfach festgestellt, dass wir zu viel bezahlten. Keine Leistung kann diesen Preis wert sein. Das haben wir unter Learning abgebucht. Viel schlimmer war es, sich in der Schuld zu fühlen gegenüber dem Kunden, nie den Gegenwert für die hohe Bezahlung erbringen zu können in so kurzer Zeit. Was dann geschah: Statt stolz und dankbar fühlten wir uns stets in der Schuld, nicht in der Lage gewesen sein, genügend gegeben zu haben. Fazit: Es soll immer in Balance sein. Ein Geben und Nehmen.

Auf der anderen Seite haben wir es schon erlebt, dass wir uns kundenseitig ausgenutzt fühlten.
Weil jemand ein Klarheitsgespräch gebucht hatte und nicht auftauchte ohne sich abgemeldet zu haben.
Weil jemand einen Tag nach Ablauf der Geld-zurück-Garantie noch sein Geld zurück haben wollte, obwohl sie zufrieden war mit unserer Leistung.
Seither gibt es keine Geld-zurück-Garantie mehr. Weil wir nur noch mit Menschen zusammenarbeiten wollen, die wissen, was sie wollen. Die committed sind. Die Gas geben und dran bleiben.

Denn nur wer dran bleibt, kommt auf einen grünen Zweig!

Konstanz ist das A und O.

Wir möchten uns niemals vorhalten müssen, etwas, worauf wir so Lust hatten, nicht ausprobiert zu haben. Denn wir wollen einmal mit Erinnerungen gehen. Nicht mit Träumen!

Was wir uns vor dem Start unserer (Teil-)Selbständigkeit gewünscht hätten, sind 3 Dinge. Das hätte uns eine Menge Zeit, Energie und Geld gespart. Diese 3 Dinge verraten wir dir hier in unserer Sprachnachricht

Wer diesen Drang spürt sein eigenes Ding zu machen und es nicht ausprobiert, kann nur verlieren

Zurück zu jenen, die dafür geboren sind, ihr Ding zu machen und ihren inneren Ruf weiterhin ignorieren. Sie hocken stattdessen ihre Jahre in irgendwelchen grauen Büros mit Plastikpflanzen ab. Mit der Zeit leiden sie unter innerer Leere, Mobbing und Cellulite. Sie versuchen ihre innere Leere mit Schoggi, vermeintlicher Anerkennung vom Chef und künstlichen Fingernägeln zu füllen und überlegen sich, welche Weiterbildung sie als nächstes machen könnten. Dafür, dass sie jeden Morgen von montags bis freitags antraben und 8 bis 12 Stunden brav auf ihrem Stühlchen sitzen bleiben, bekommen sie am Monatsende einen Lohn. Ausserdem sind sie sozialversichert und sorgen fürs Alter vor. Sie wissen, dass sie ihre Freiheit erst mit der Pensionierung erlangen. Was sie nicht wissen: Dass sie dadurch ihr Leben verpassen. Ihre Lebensfreude nicht auskosten. Ganz zu schweigen davon, was jene Menschen verpassen, die ihre Wirkung so sehr bräuchten.

Manu

Infopreneur bei joandmanu.com
Sie weiss, dass man alles erschaffen kann, was man will. Sie ist überzeugt, dass sich niemand verbiegen und schon gar nicht zufrieden geben muss mit dem, was ist. Weil immer noch so viel mehr möglich ist.
Manu