Journaling. Oder warum die einen ihre Träume im Handumdrehen manifestieren

2018. 03. 05. -

…Und andere ein Leben lang vergebens darauf warten, dass ihre Wünsche Realität werden.

Morgenroutine Journaling: meine Definition

 

Es ist frühmorgens, du drehst dich im Bett.

Sie sind wieder da.

Pünktlich wie immer.

Stunden, bevor der Wecker abgeht, wecken sie dich auf.

Sie, die immer gleichen düsteren Gedanken an an all die Dinge, die du heute bei der Arbeit tun musst.

Du fühlst dich miserabel noch ehe der Tag begonnen hat.

Die Nebelsuppe vor der Haustüre ist ein Lichtschimmer gegen das Wetter in dir.

Aber du musst. Mit der glorreichen Aussicht, dass es sich morgen wieder genau gleich scheisse anfühlen wird.

Ja, ich kenne das. Und: Ich kenne die Alternative.  

Wie du dem Unbewusstsein einen Strich durch die Rechnung machst. Und jeden Morgen von den grossartigsten Gedanken geweckt wirst. Jene, die dich fühlen lassen, du wärst im Himmel auf Erden. Während die alten unbewussten Programme in der Wüste Kamel reiten.

Sie alle sollen sie gekannt haben resp. kennen sie (die Alternative, die Wüste weiss ich nicht).

Denn sie haben es getanMorgen für Morgen.

Leonardo da Vinci. Albert Einstein. Richard Branson. Karin Wess.

Seit Frühjahr 2017 ich. Und ich bin geflasht davon. Süchtig danach (obwohl in meinem Lebenshoroskop steht, dass ich mit beiden Beinen auf dem Boden stehe und keineswegs suchtgefährdet sei): Journaling.

Seit ich Journaling zu meiner Morgenroutine gemacht habe, brauche ich keine Snooze-Taste mehr.

Alles begann damit, dass ich so oft wie möglich frühmorgens meditiert habe. Als Advanced-Schülerin von Dr. Joe Dispenza, dem Mann, der die Wissenschaft neu schreibt, weiss ich um das Geheimnis des Software-Updates des Unterbewusstseins (meine Morgenmeditation findest du hier). Doch ich kam durch Meditation allein viel zu wenig ins Tun.

Bis im Winter 2016 eine Seminarteilnehmerin in Sofia zu mir sagte:
«Seit ich Journaling mache, manifestiert sich bei mir beruflich genau das, was ich will – und noch so viel mehr».
Boom! Toll!

Genau darum geht es hier.

Doch ehrlich gesagt, hatte ich damals keinen blassen Schimmer davon, was Journaling wirklich bedeutet. Und ich fand auch im Netz nichts Schlaues darüber.

Was bedeutet Journaling?

Berge zu versetzen.

Deine tiefsten Träume zu manifestieren.

Das Unmögliche möglich zu machen.

Kristallklar zu wissen, was du wirklich-wirklich willst.

Dein Warum besser zu kennen als deinen Geliebten.

Morgens von Hand in dein Journal (Buch/Heft) aus dem Flow heraus zu schreiben. Und dir dabei die wichtigsten Fragen deines Lebens zu stellen UND zu beantworten. Von Innen heraus. Vergiss Google. Alle Antworten, die du dazu brauchst, sind schon in dir! Schau mal genau hin, dort, zugeschüttet vom Alltagsmüll!

Deinen Wunschzustand in Gedanken und Gefühlen beim Schreiben zu erleben, wie wenn er bereits erreicht wäre. (Tipp: Wenn du also beispielsweise beruflich erfüllt sein möchtest, dann brauchst du ganz ganz genau zu wissen, wie du dich dabei fühlen willst.)

Morgenroutine ohne Wenn und Aber.

Nachzufragen, nachzufragen, nachzufragen. Dich ALLES zu fragen.

Alles, bis auf die eine Frage.

Sie ist tabu.

Die Frage nach dem Wie.

Denn dein Wunschzustand wird sich auf eine überraschende Art und Weise manifestieren, die du dir zum jetzigen Zeitpunkt schlichtweg nicht vorstellen kannst (und selbst wenn du es könntest, dann würdest du es für unmöglich halten).

 

“Journaling is a little different. You will dig deep into your soul to find those feelings and emotions you have suppressed for years. Whether you know it or not, those feelings affect you everyday of your life. They affect your decision making process, your relationships and even your job performance”
Lakeysha-Marie Greene

 

Mit Journaling manifestieren – so funktionierts

Weil ich Fan bin von Beispielen, machen wir doch gleich eines von Emma.

Emmas aktuelle Realität:
Seit Jahren in der Finanzbranche tätig, jongliert sie mit Millionen. Sie macht reiche Menschen noch reicher und kann ihrer Arbeit keinen Sinn mehr abgewinnen. Immer mehr Regulationen kommen dazu – das schränkt sie dermassen ein, dass sie sich fremdbestimmt fühlt. In ihrem Innern ist es ganz leer. Sie hat das Gefühl, ihre Karriereleiter an die falsche Wand gestellt zu haben. Das Schlimmste, was passieren könnte? Das nichts Neues mehr kommt in ihrem Leben.

In Emmas Journal steht:
Ich fühle mich so frei, wie ich es mir niemals hätte vorstellen können. Ich berate Menschen und erarbeite für sie nachhaltige Anlegestrategien zum Besten von ihnen, von mir und der Welt. Ich berühre die Herzen Hunderter Menschen, die die Nase voll haben vom ökonomischen Wahnsinn. Menschen, die mit ihrem Vermögen die Zukunft ökologisch und sozial nachhaltig gestalten. Ich bin die beste Version von mir, 100% mich selber. Ich bestimme und gestalte meine Tage – jeden einzelnen. Wie durch Zauberhand haben sich genau die richtigen, die tollsten, die inspirierendsten Beziehungen ergeben: Ich empfinde tiefstes Lebensglück, liebe, was ich tue und die dankbaren, grossartigen Feedbacks meiner Kunden lassen mich noch höher schwingen. (…)

Ich gebe zu: zu erkennen, was man wirklich-wirklich will..

…zu erkennen, was einem vom eigenen beruflichen Glück (und damit vom Lebensglück) abhält

…die Kunst zu kennen, die Angst als GPS zu nutzen

…das ist etwas vom Schwierigsten überhaupt.

Wir haben diese Herausforderung von allen erdenklichen Seiten beleuchtet. Haben x Gespräche und Interviews mit Experten geführt, an Kursen teilgenommen und ich-weiss-nicht-wieviele Bücher gelesen. Bis wir den Dreh raus hatten. Heute begleiten wir Frauen, mit Freude und Spass ihren eigenen Weg der beruflichen Erfüllung zu gehen.

 

Zurück zu Emma: Nachdem ihr Ziel klar ist, stellt sie sich die wichtigsten Fragen ihres Lebens. Denn es sind die Antworten darauf, die sie zu ihrem Ziel führen werden. Sie fragt und fragt und fragt, bis sie ganz genau weiss, was als nächstes zu tun ist:

  • Was muss ich als nächstes tun, um mich genau so zu fühlen?
  • Was werde ich glauben, wenn ich mich genau so fühle?
  • Was hält mich davon ab, welche tief verankerten Glaubenssätze stehen mir im Weg, um dorthin zu kommen?
  • Was werde ich tun, um mich von nichts, am allerwengisten von mir selber, bremsen zu lassen?
  • Was hat in meinem Leben keinen Platz mehr?

Fühle dich frei, dieses Beispiel gleich auf deine Situation zu adaptieren. Probiere es aus! Du wirst staunen, wie du dich dabei fühlst, sobald du deinen inneren Schweinehund in der Hitze der Sahara braten siehst.

Schreibe mir hier eine Nachricht, wenn du wissen willst, wo du Journaling “lernen” kannst (oh ja, es ist mindblowing, das verspreche ich dir!)

 

WTF ist Journaling nicht? Lass uns gleich damit aufräumen:

Die 6 Mythen rund ums Journaling

1. «Journaling ist Tagebuchschreiben für Erwachsene»

Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun: Tagebuch schreibt man am Abend. Über das, was einem «passiert» ist. Journaling macht man am Morgen. Über das, was man von innen heraus kreiert und im Aussen manifestiert.

2. «Journaling ist die bequeme 5-Minute-Methode»

Das wirklich Gute im Leben ist zeitlos…das Bequeme für Langweiler. Um die wichtigsten Fragen deines Lebens zu beantworten, brauchst du in den wenigsten Fällen 5 Minuten.

3. «Es reicht, die Intention einmal pro Jahr zu setzen»

Darauf bin ich selber einst reingefallen 😊.

4. «Journaling gehört in die Eso-Ecke»

Journaling ist kein Hokuspokus. Und doch kenne ich keinen besseren Schlüssel zur Magie.

5. «Journaling ist nur für Frühaufsteher»

Mit Journaling ist es wie mit dem Zähneputzen: Du tust es, ohne darüber nachzudenken nach dem Aufstehen…und lässt es selten 2 Mal hintereinander aus.

6. «Wenn Journaling so effektiv wäre, würde es jeder machen»

Ist es nicht verrückt, dass die Methoden, um Fülle in unser Leben zu ziehen, schier unglaublich einfach sind? Vermutlich genau deshalb tun wir uns so verdammt schwer damit, sie zur Routine zu machen.

Manu

Manu

Infopreneur at joandmanu.com
Sie weiss, dass man alles erschaffen kann, was man will. Sie ist überzeugt, dass sich niemand verbiegen und schon gar nicht zufrieden geben muss mit dem, was ist. Weil immer noch so viel mehr möglich ist.
Manu
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